Uhrmacher/in Vollzeit

Seit August 2013 ist das Max-Born-Berufskolleg in Recklinghausen der einzige Standort für die Landesfachklassen des Berufs Uhrmacher/in in Nordrhein-Westfalen.

Das Max-Born-Berufskolleg bietet bis zu 24 Schüler/innen die Möglichkeit vollzeitschulisch den Beruf des Uhrmachers in Theorie und Praxis zu erlernen. Betriebliche Praktikumsphasen stellen den Bezug zu Juwelieren und ansässigen Uhrmachern, deren Tätigkeitsfeldern und den betrieblichen Abläufen her.

Ausgebildet und betreut werden die Schüler/innen unter anderem von Alfons Bußkamp, Dipl.-Physiker und Landesinnungsmeister des Uhrmacherhandwerks NRW, und Dipl.-Ing. OStR Udo Friedrich. Unterstützt werden sie durch den Fachlehrer Dipl.-Ing. Ulrich Müller, der ebenfalls Uhrmachermeister ist und vielfältige Erfahrung in der Entwicklung von hochwertigen Uhren in Glashütte und der Schweiz gesammelt hat.
Eingangsvoraussetzungen für die Ausbildung zum Uhrmacher/ Uhrmacherin sind der Hauptschulabschluss Typ B und eine Beratungsprüfung. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Darüber hinaus sind Praktika vorgesehen.
Fächern:

  • Fertigungs-, Mess- und Prüfverfahren
  • Uhrentechnologie
  • Instandsetzung elektronischer Uhren
  • Instandsetzung mechanischer Uhren
  • Technische Kommunikation
  • Grundfertigkeiten Mechanik
  • Reparaturtechniken für Uhren und Schmuck
  • Deutsch
  • Englisch
  • Politik
  • Betriebswirtschaftslehre
  • Sport
  • Religion

Ein Schulgeld wird für die vollzeitschulische Ausbildung nicht erhoben. Es entstehen jedoch Kosten für Arbeitskleidung, persönliches Kleinwerkzeug, Bücher und Material. Außerdem fallen Prüfungsgebühren der Handwerkskammer für die Zwischenprüfung und die Abnahme der Gesellenprüfung an. Die Berufsausbildung wird abgeschlossen mit der Ablegung der Gesellenprüfung vor dem Prüfungsausschuss der Handwerkskammer.

Der Europäische Sozialfonds (ESF) unterstützt die Auszubildenden bei den Prüfungsgebühren.

ESF in Nordrhein-Westfalen - In Menschen investieren

Interessenten können sich von Alfons Bußkamp, (Tel: 0 25 06/39 18), sowie Udo Friedrich (Tel: 02361/30675-9618) beraten lassen.