auschwitz-fahrten

Seit dem Jahr 2011 fahren die jeweiligen Oberstufen der Maurer und WKS-Isolierer am Max-Born-Berufskolleg Recklinghausen nach Auschwitz und Krakau.

Bei diesen Fahrten zur historisch-politischen Bildung stand zunächst die Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte und besonders die Verantwortung für den Holocaust im Vordergrund, für den der Name Oswiecim (Auschwitz) stellvertretend steht. Im Sinne unserer Wertevermittlung wollen wir von der Betroffenheit über den Völkermord zum Art. 1 des Grundgesetzes kommen: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“

Ziel der Fahrten, die maßgeblich von der Stiftung „Erinnern Ermöglichen“ und der IG Bauen-Agrar-Umwelt unterstützt werden, ist einerseits eine konkrete und häufig auch nicht leicht auszuhaltende Beschäftigung mit den Konsequenzen menschenverachtender und menschenvernichtender Politik, andererseits aber auch eine Sensibilisierung für rassistische und antisemitische Tendenzen heute. Ob dieser Anspruch eingelöst wurde, mag der Leser/ die Leserin der Dokumentationen beurteilen.

Wir erhoffen uns eine langfristige Wirksamkeit besonders im beruflichen, aber auch im privaten Bereich der jungen Auszubildenden.