geförderte projekte

Jedes Jahr vergibt die Stiftung Preise für Schülerprojekte, die sich durch besonderes soziales Engagement oder fachliche Leistung in den Bereichen Naturwissenschaften, Technik, Kunst und Ethik ausgezeichnet haben. Viele dieser Projekte werden in der jährlich stattfindenden Projektwoche durchgeführt.

 

Hier einige Beispiele aus dem Schuljahr 2015/2016:

 Fahrräder für Flüchtlinge

Die Klasse B3M (Fachhochschulreife Maschinenbautechnische Assistentin/Assistent) sammelte und reparierte während der Projektwoche Fahrräder, um sie an Flüchtlinge weiterzugeben. Die Verteilung übernahm das Diakonische Werk in Recklinghausen. Frau Janzen vom Diakonischen Werk zeigte sich bei einem Besuch von dem Engagement der Schülerinnen und Schüler begeistert, die in der Werkstatt an den Fahrrädern schraubten. Sie hob die Bedeutung des Fahrrads für Flüchtlinge hervor, die sich mit den Rädern unabhängig im Stadtgebiet Recklinghausen und darüber hinaus bewegen und damit leichter am sozialen Leben teilnehmen können. Für die Schüler bedeutet es auch viel, dass sie mit ihrem technischen Know-how etwas Gutes tun können.


Imagefilm für das Max-Born-Berufskolleg

Zwei Schüler der B3GK (Fachhochschulreife Gestaltungstechnische Assistentin/Assistent) erstellten einen Imagefilm für das Max-Born-Berufskolleg. Aus mehreren Stunden Filmmaterial schnitten sie einen aussagekräftigen Film mit vielfältigen Einblicken in das Schulleben. Ansprechend gestaltete 3D- Animationen wurden mit Cinema 4D kreiert und in den Film eingebaut.


 Dokumentation einer Fahrt nach Auschwitz

Eine Fahrt nach Auschwitz der Maurer- und Isolierer-Oberstufe ermöglichte den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte und sensibilisierte auch für aktuelle Erscheinungen wie Rassismus, Rechtsextremismus und religiöse Intoleranz. Es entstand eine beeindruckende Dokumentation der Ergebnisse aus dieser Fahrt in Form einer Broschüre. Bei der Preisverleihung las der Auszubildende Dominik Küster das Kapitel „Was passierte mit den Nazis nach 1945?“ vor.


Sonderpreis

Auch auf technischem Gebiet wurden einige Projekte ausgelobt. Dabei haben sich besonders die Fachschüler für Kältetechnik hervorgetan. Die Fachschule für Technik hat ihr Angebot im Schuljahr 2014/2015 mit der Ausbildung zum staatlich geprüften Techniker der Fachrichtung Kältetechnik in Vollzeit erweitert. Die Studenten, die für ihr Projekt „Analyse und Auslegung einer Gasmotorwärmepumpe für Geothermie“ mit dem höchsten Preis ausgezeichnet wurden, sind die ersten Absolventen. Den Sonderpreis im Werte von 1.000 € überreichte der Stifter Dr. Bernd Terwiesch persönlich.


Begegnungen mit Südafrika

Zehn angehende Maurer reisten in Begleitung der Lehrer Benedikt Feldmann und Dirk Wienken für vier Wochen nach Mpumalanga (Südafrika), um dort beim Bau von zwei Gemeindegebäuden auf einem Pfadfinderzeltplatz zu helfen. Eine Herausforderung waren die ungewohnten Baumaterialien: anderer Sand zum Anrühren des Mörtels, ungewohnte Steinformate und das Fehlen jeglicher Maschinen. Bei der Arbeit wurden die Auszubildenden von südafrikanischen Pfadfindern unterstützt. Die Broschüre, in der die geleistete Arbeit dokumentiert und Eindrücke vom fremden Land geschildert werden, erhielt den Max-und-Gustav-Born-Preis.


Venedig

Schülerinnen und Schüler der Italienisch-Kurse verbrachten über Pfingsten einebeeindruckende Zeit in Venedig. Das Sprach- und Kulturprogramm beinhaltete den Besuch verschiedener Sehenswürdigkeiten, wie z.B. Ponte di Rialto, Chiesa della Salute, Accademia, Guggenheim-Museum, Basilika di San Marco, Palazzo Ducale e carcere, Piazza S. Marco und Ponte dei sospiri. Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch der 56. Biennale für moderne Kunst. Die Vielzahl der in Venedig entstandenen Fotoaufnahmen würdigte ein Wettbewerb der Max und Gustav Born Stiftung. Gelobt wurden die individuellen Sichtweisen und die hochwertige technische und gestalterische Ausarbeitung der Fotografien. Insgesamt haben von 19 Schülerinnen und Schülern, die Venedig besucht haben, zehn an diesem Wettbewerb teilgenommen. Die Ausstellung umfasst beinahe 60 Exponate in den verschiedensten Formaten und Oberflächen und gibt einen eindrucksvollen Überblick über die Vielfalt und die Kontraste der italienischen Metropole.