Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung übergab die Max-und-Gustav-Born-Stiftung für Bildung mehrere Stipendien an Schülerinnen und Schüler des Max-Born-Berufskollegs.
Im ersten Durchgang wurden vier Schülerinnen und Schüler aus der Berufsfachschule der Fachbereiche Metalltechnik, Elektrotechnik, Medizintechnik sowie Farbtechnik und Raumgestaltung ausgezeichnet. Aufgrund der besten Leistungen im Halbjahreszeugnis erhalten sie ein monatliches Stipendium von 50 Euro für ein halbes Jahr: Metaltechnik: Mika Nachlik, Elektrotechnik: Ihor Sayenko, Medizintechnik: Oleksandra Bohat und Farbtechnik und Raumgestaltung: Finja Veuhoff
Die Stipendiatinnen und Stipendiaten zeigten sich sehr dankbar für die Anerkennung und berichteten von der guten Unterstützung durch die Lehrkräfte. Besonders die Freude an der praktischen Arbeit in Werkstätten und Laboren sowie die Motivation für die weitere Schullaufbahn wurden hervorgehoben.
Im zweiten Durchgang wurde die Schülerin Claudia Polland aus dem Bildungsgang FOS 13 Gestaltung geehrt. In einem Initiativschreiben hatte sie eindrucksvoll dargelegt, wie sehr ihr die Ausbildung am Herzen liegt. Sie erhält ein Stipendium in Höhe von 250 Euro monatlich für die Dauer eines Jahres. Auf der Bühne schilderte sie ihren Wunsch, im Anschluss ein Studium im Bereich Mediengestaltung aufzunehmen.
Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung war die Ehrung von vier Frauen aus technischen Berufen, die im Rahmen der Frauenförderung der Stiftung in Kooperation mit der Stiftergemeinschaft der Sparkasse unterstützt werden: die Uhrmacherin Sophie von Medem, die Vermessungstechnikerin Sandrina Nierling, die Bauzeichnerin Leonie Kindler und die Anlagenmechanikerin Sophie Monsheimer freuten sich über die Zusage und die Gratulation von Herrn van Buer (Sparkasse Vest Recklinghausen). Sie erhalten jeweils ein monatliches Stipendium von 200 Euro für ein Jahr. Alle vier engagieren sich in besonderem Maße in ihren Berufsfeldern und erklärten sich bereit, beim kommenden Girls’ Day als Rollenvorbilder mitzuwirken.
Besonders freute sich die Vorsitzende der Stiftung Fr. Holl über die Anwesenheit von drei ehemaligen Stipendiatinnen. Die Tischlerin Luisa Voigt berichtete, dass sie mithilfe der Förderung ihr Gesellenstück finanzieren konnte. Die ehemalige FOS-13-Stipendiatin Natalia Szpedt studiert inzwischen Informatik an der TU Dortmund und die Mechatronikerin Elisa Vullhorst arbeitet heute als Projektleiterin und absolviert parallel die Fachschule für Technik.
Die Veranstaltung machte damit auch deutlich, wie wirkungsvoll gezielte Förderung junge Menschen auf ihrem Bildungs- und Berufsweg unterstützt.
