Internationaler Austausch:
Besuch aus dem Piemont stärkt europäische Zusammenarbeit
Am 18. März 2026 begrüßte das Max-Born-Berufskolleg eine 10 köpfige Delegation aus der italienischen Region Piemont. Im Mittelpunkt des Besuchs standen der Ausbau internationaler Kooperationen und die Entwicklung konkreter Perspektiven für zukünftige Austauschformate.
Ein besonderer Fokus lag auf dem sogenannten Job Shadowing, einem durch Erasmus+ geförderten Format der Fortbildungsmobilität. Dabei begleiten Bildungsfachkräfte für einen Zeitraum von zwei bis 60 Tagen Kolleginnen und Kollegen in einem anderen europäischen Land im Arbeitsalltag. So entstehen wertvolle Einblicke in Lehrmethoden, Organisationsstrukturen und bewährte Praktiken – verbunden mit neuen Impulsen für die eigene pädagogische Arbeit.
Am Max-Born-Berufskolleg lag ein besonderer Fokus auf den Bildungsgängen im Bereich Ingenieurwissenschaften, der Fachoberschule Klasse 13 (FOS 13) sowie dem Bildungsgang Gestaltungstechnische Assistentinnen und Assistenten. Hier bieten sich vielfältige Anknüpfungspunkte für internationale Zusammenarbeit und praxisnahe Projekte.
Im Verlauf des Tages besuchten die Gäste verschiedene Klassen im Unterricht sowie die Werkstätten des Berufskollegs. Schülerinnen und Schüler präsentierten eigenständig ihre Fächer und aktuellen Projekte und gaben dabei authentische Einblicke in die praxisnahe Ausbildung.
Ein besonderes Highlight war die Präsentation zweier Schüler aus dem beruflichen Gymnasium Ingenieurwissenschaften, die ihr Fach klar und anschaulich vorstellten und das fachliche Niveau eindrucksvoll sichtbar machten.
Der intensive Austausch machte deutlich, wie groß das Interesse an einer vertieften Zusammenarbeit auf internationaler Ebene ist. Die neu geknüpften Kontakte bieten eine vielversprechende Grundlage für zukünftige Projekte und Begegnungen.
Mit Initiativen wie dieser setzt das Max-Born-Berufskolleg ein klares Zeichen für gelebte Internationalität und bereitet seine Schülerinnen und Schüler gezielt auf eine zunehmend vernetzte Arbeitswelt vor.