Stiftungsvorstand besucht Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte und das Science Center von Ottobock in Berlin

erstellt am: 13.12.2017 | von: gez | Kategorie(n):
Allgemein, Kooperationen, Medizintechnik

Am 7. Dezember 2017 besuchten Herr Dr. Schultes-Bannert und Frau Holl das Science Center von Ottobock in Berlin. Das Science Center Berlin ist die Hauptstadtrepräsentanz des Medizintechnikunternehmens Ottobock. Es bietet u.a. eine dauerhafte interaktive Ausstellung zum Thema „Begreifen, was uns bewegt“. Multimediale Installationen helfen dabei, Erfindungen zu verstehen, die körperlich eingeschränkten Menschen mehr Mobilität ermöglichen. Das Max-Born-Berufskolleg als Ausbildungsort für Orthopädietechnik-Mechaniker/in kooperiert mit dem Unternehmen Ottobock und die Schulleitung konnte sich in einer Spezialführung über die vielfältigen Angebote informieren. Sie konnten lernen, wie der Gleichgewichtssinn des Menschen funktioniert. Wie es ist, mit einem Rollstuhl durch Berlin zu fahren oder was unsere Hand vollbringt, während wir einen Stift auffangen. Ebenso werden zum Beispiel die Funktionsweisen von gedankengesteuerten Prothesen beschrieben.

Einen Tag später besuchte die Schulleitung das Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin Dahlem. Prof. Dr. Dieter Hoffmann, der schon bei der Namensgebung des Max-Born-Berufskollegs 2005 einen sehr wertvollen Beitrag leistete, erläuterte ausgewählte Originalbeiträge zum wissenschaftlichen Werk von Max Born. Simone Holl überreichte Exemplare der Erinnerungen von Gustav Born für das Archiv des Instituts; die Born-Stiftung hatte die Erinnerungen von Gustav Born 2016 veröffentlicht. Das Gebäude des Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte wurde neben dem ersten Forschungskernreaktor, der Uranmaschine des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Physik, errichtet. Glücklicherweise erreichte der Reaktor bis 1943 in Berlin und selbst nach seiner Verlegung nach Haigerloch im Jahre 1944 nie den kritischen Punkt. Eine deutsche Atombombe wurde nie produziert. Max Born hatte sich vor allem in den 1950er und 60er Jahren in Deutschland gegen  die atomare Bewaffnung engagiert und hatte sich in den 30er und 40er Jahren bewusst gegen eine Beteiligung an den Vorbereitungen zur Herstellung der Atombombe in den USA ausgesprochen.

 

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