In der Projektwoche vor den Sommerferien beschäftigte sich die Klasse A1I1 mit einem Thema, das niemals in Vergessenheit geraten darf: Die Verfolgung der Jüdinnen und Juden zur Zeit des Nationalsozialismus.
Am Montag erarbeiteten die Schüler:innen die Stationen der sukzessiven Entrechtung von 1933 bis 1945. Am Beispiel der Lebensgeschichte von Rolf Abrahamsohn, die bewegend von Herrn Pieler vorgetragen wurde, konnten sie dann die Grausamkeiten der Nationalsozialisten hautnah nachvollziehen.
Am Dienstag ging es für die Klasse in die Zeche Zollverein, denn dort gibt es mit der Ausstellung HoloVoices aktuell die Möglichkeit, in Form eines Hologramms mit Holocaustüberlebenden in den Dialog zu treten. Insbesondere beschäftigten sich die Lernenden hier mit der Geschichte von Inge Auerbacher.
Am Mittwoch wurde mit dem Putzen von Stolpersteinen in der Recklinghäuser Innenstadt nochmal aktiv daran gearbeitet, die lokale Erinnerungskultur aufrecht zu erhalten.
Betreut wurde dieses Projekt von Herrn Pieler, Frau Herrmann und Herrn Batzke in Zusammenarbeit mit dem Verein Zweitzeugen e.V., der sich dafür einsetzt, die Geschichten von Holocaustüberlebenden für die Nachwelt zu erhalten.
Denn eins ist ganz klar: Nie wieder ist jetzt!
