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Preise der Max und Gustav Born Stiftung 2016

Am 11. Mai 2016 vergab die Max und Gustav Born Stiftung Preise mit einer Gesamtsumme von 3.000,00 Euro. Ebenfalls wurde ein Sonderpreis für ein Projekt unserer Technikerakademie vergeben. Diesen Sonderpreis im Werte von 1.000,00 € überreichte der Stifter Dr. Bernd Terwiesch.

Der 95-jährige Prof. Dr. Gustav Born, der im Jahr 2014 in Begleitung seiner Frau Dr. Faith Born wie in den Jahren davor regelmäßig zur Preisverleihung kam, hatte aus gesundheitlichen Gründen in diesem Jahr abgesagt. Alle Anwesenden wünschten ihm beste Gesundheit und stimmten mit starkem Applaus dem Antrag zu, dass er deutlich über 100 Jahre alt wird.

Max Born (geb. 1882 – gest. 1970, Mathematiker, Philosoph und Nobelpreisträger für Physik) setzte sich nachdrücklich für eine umfassende allgemeine, berufliche und wissenschaftliche Bildung ein. Sein Sohn Gustav, ein hoch angesehener Mediziner, führt dieses Engagement fort. Die Stiftung würdigt die Leistungen von Max und Gustav Born und folgt ihrem Einsatz für eine umfassende Bildung.

Für diese Leistungen vergibt die Max und Gustav Born Stiftung die Förderpreise „Gute Leistung nicht nur in der Schule“. Diese Preise wollen besonders kreative, ethisch soziale, technische wie innovative Leistungen von Schülerinnen und Schülern würdigen.

Vorstellung der Preisträger 2016

Liste der Preisträger 2016

 

Besuch bei Gustav Born in London

Am 6. Februar 2016 besuchten Dr. Reinhold Hülsewiesche und Dr. Lorenz Schultes-Bannert den Sohn von Max Born, den Mediziner Prof. Dr. Gustav Born, F.R.S. in London. Gustav Born, der mittlerweile 94 Jahre alt ist, wurde herzlich eingeladen mit weiteren Mitgliedern seiner Familie zur Verleihung der Preise der Max und Gustav Born Stiftung am 11. Mai 2016 nach Recklinghausen zu kommen. Der Katalog der Ruhrfestspiele mit der Einladung zur Premiere der Inszenierung von „Das Leben ein Traum. Caldéron.“ unter der Regie von Frank Hoffmann am 10. Mai 2016 auch für Sebastian Born, Direktor des National Theatre in London, wurde überreicht. Gustav Born möchte im Mai gerne Klassen des Max Born Berufskollegs besuchen und mit Schülerinnen und Schülern sprechen.

 

Maths meets Art – Ein interdisziplinäres Projekt am Max-Born-Berufskolleg

Mathematik und Kunst zählen nicht nur zu den ältesten Wissenschaften der Menschheit, sondern sind zwei Gebiete, die umfangreiche Gemeinsamkeiten, kreative Zugänge und zahlreiche Berührungspunkte in ihrer gesamten Entwicklungsgeschichte haben.
Seit jeher suchen mathematische Künstler und künstlerische Mathematiker nach gemeinsamen Wegen und kreativen Zugängen – sowohl beim Erforschen von Strukturen, Mustern und Zusammenhängen in Kunstwerken oder Verfahrensweisen und Prinzipien in der Mathematik als auch beim Entdecken von künstlerischer und mathematischer Harmonie und Schönheit.

Vor diesem Hintergrund hat die Initiative Bildung und Kultur e.V. mit Herrn Prof. Dr. Mache, der auch Gründungs- und Kuratoriumsmitglied der Max & Gustav Born Stiftung ist, den Bildungs- und Kulturförderpreis für Mathematik und Kunst ausgelobt.

Angeregt durch den Preis haben Schülerinnen und Schüler der 12. und 13. Klasse aus den Abteilungen Gestaltung und Maschinenbau des Max-Born-Berufskollegs bildungsgangübergreifend in der Projektwoche 2014 an einem Mathematik-Kunst-Projekt gearbeitet.
Es wurde die Mathematik-Software SURFER genutzt, welche es ermöglicht, aus algebraischen Formeln dreidimensionale Objekte zu kreieren. Die im Projekt entstandenen und preisgekrönten kreativen Werke bestücken diesen Mathematik-Kunst-Kalender der Schulstiftung des Max-Born-Berufskollegs.

Koordinatorinnen des Mathematik-Kunst-Projekts bzw. Kalenders waren die Lehrerinnen Jennifer Gräf und Maike Strecker.

Der Kalender wird als Anerkennung für Spenderinnen und Spender der Max und Gustav Born Stiftung ausgegeben.

Kalender Florian Faupel

Kalender Jennifer Schönlau

 

Preise der Max und Gustav Born Stiftung 2015

Traditionell vergibt die „Max und Gustav Born Stiftung“ Ende April die Förderpreise für besondere Leistungen mit Projektcharakter. Sie sind gemäß der Ausschreibung in den Feldern Naturwissenschaft, Kunst, Technik, Medizintechnik, Sprachen, Literatur oder Ethik angesiedelt.
Die Schulgemeinde und die Laudatoren Simone Holl, Dr. Schultes-Bannert und Prof. Dr. Mache waren beeindruckt von der technischen und kreativen Qualität der eingereichten Arbeiten.
Die Vielfalt spiegelt sich in dem von Prof. Dr. Mache vergebenen Sonderpreis für ein Thema, das Mathematik und Kunst verbindet.
Dr. Bernd Terwiesch, ein weiterer Gönner der Stiftung, hatte einen Sonderpreis für ein Projekt aus dem Bildungsgang der Fachschule für Technik ausgeschrieben.
Leider konnte der 94-jährige Prof. Dr. Dr. Gustav Born aus gesundheitlichen Gründen in diesem Jahr nicht die Ehrungen vornehmen. Er war aber bestimmt in Gedanken dabei, denn der Kontakt zu den jungen Menschen macht ihm immer sichtlich Spaß.

Wir bedanken uns bei allen Bewerbern sowie den betreuenden Lehrern und gratulieren den Preisträgern.

Hier die Projektthemen:

  • Ein Therapiehund für Patrick Kunter – Mit vielen kreativen Ideen kamen insgesamt 1.179,43 € zusammen – aus dem Bereich Gestaltungstechnik
  • „You are not guilty“ – Ihr seid nicht schuldig – Dokumentation einer Fahrt nach Auschwitz von Schülern aus der Abteilung Bautechnik
  • Frauen und Mathematik, geschlechtsspezifische Vorurteile, und die tatsächliche Anerkennung mathematischer Leistungen von Frauen. – Würdigung von Protagonistinnen in zeichnerischen Portraits – aus dem Bereich Gestaltungstechnik
  • Internationales Kochprojekt – Auflage eines internationalen Kochbuchs zur Unterstützung eines Projektes in Ghana – aus dem Bereich Gestaltungstechnik
  • Kreativer Umgang mit Mathematik – Unterwasserwelt – mathematische Kreationen mit SURFER – aus dem Bereich Elektrotechnik & Gestaltungstechnik
  • Erstellung eines „Ewigen Kalenders“, Ausdrucke, Objekte und Bilder – aus dem Bereich Gestaltungstechnik
  • Erneuerung einer Niederspannungsschaltanlage aus dem Bereich Elektrotechnik
  • Entwicklung eines automatischen Zahlflankenpolieres im Bereich Maschinenbautechnik
  • Beton einmal anders. Ein Projekt aus dem Bereich Bautechnik
  • Miteinander – füreinander. Ein Projekt zur Unterstützung der „Tafel“ – aus dem Bereich Gestaltungstechnik

 

Am Tag der Offenen Tür des Max-Born-Berufskollegs im Jahre 2014 stellte die Max und Gustav Born Stiftung für Bildung erstmals eine mechanische und technisch hochwertige Uhr mit dem Logo der Stiftung als Ziffernblatt vor.

Die Uhr soll sowohl den Bildungsgang Uhrmacher am Max-Born-Berufskolleg profilieren als auch die internationale Ausrichtung des Max-Born-Berufskollegs repräsentieren.

Dabei soll „unsere Uhr“ die pädagogischen, wissenschaftlich-technischen Veranstaltungen des Max-Born-Berufskollegs unterstützen, gleichzeitig auch die Stiftung populärer machen und neue Sponsoren für diese ansprechen.

Besonderer Dank gilt dem Uhrmachermeister Herrn Max Bouaraba aus Meinerzhagen, der die Kleinserie für die Stiftung auflegte. Eine Uhr mit Handaufzug spielt in der Ausbildung eine wichtige Rolle, da Sie für die Prüfungen zum Uhrmacher / zur Uhrmacherin eingesetzt wird. Max Born wäre außerordentlich erfreut gewesen, wenn er gewusst hätte, dass mit seinem Namen eine so hochwertige Uhr verbunden wird.

Auf dem Bild stellen Frau Studiendirektorin Simone Holl, stellv. Schulleiterin und Herr Dipl.Ing. Herrmann Müller vom Kuratorium der Max und Gustav Born Stiftung die Uhr vor.

 

 

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